Krankenhäuser und Arztpraxen

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, aber auch private Praxentragen eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Patienten. Die Schwächung des Immunsystems bei kranken und alten Menschen sowie die Gefährdung der Angestellten, die selbst erkranken oder zum Überträger der Keime werden, stellt ganz besondere Anforderungen an die Trinkwasserhygiene. Eine zentrale Rolle spielt dabei Bakterien- und keimfreies Wasser. Alle Beteiligten stehen im ständigen Kontakt mit Wasser, sei es in Form von Trinkwasser, beim Duschen und Baden oder bei der Reinigung. Eine unzureichende Trinkwasserhygiene führt gerade im medizinischen Bereich schnell zu unzumutbaren, wenn nicht sogar zu tödlichen Verhältnissen.

Das standardmäßig eingesetzte Verfahren zur Lösung dieser Problemstellung ist meist die thermische Desinfektion. Diese hat nicht nur deutliche Schwachstellen, sondern ist ökologisch bedenklich und mit hohen Kostenverbunden. Das Hochheizen des Wassers auf mindestens 70 Grad Celsius muss oftmals wiederholt werden, um ansatzweise effektiv zu sein. Um aber eine konstante Wasserqualität zu gewährleisten, sollten andere Lösungen herangezogen werden. Mittlerweile ist allen Beteiligten bewusst, dass hier Alternativen zur thermischen Desinfektion gefunden werden müssen, wenn eine hundertprozentige Sicherung des Trinkwassers erforderlich ist wie im medizinischen Bereich.

Die optimale Lösung stellt hierbei das Aufbereitungsverfahren der Membrantechnologie dar. Hierbei wird Wasser mit Druck durch eine Spiralmembrane gepresst, welche dermaßen fein ist, dass selbst kleinste molekulare Bestandteile, wie z.B. Viren und Hormone sicher aus dem Trinkwasser entfernt werden. Zudem ist dieses Aufbereitungsverfahren höchst wirtschaftlich und erfüllt ökologisch die weltweiten Anforderungen.